Wozu selbst schreiben?
Der Wunsch, sich anderen mittels Bildern oder Schrift mitzuteilen, ist so alt wie die Menschheit selbst, somit stellt die Schrift (nach Gestik und gesprochener Sprache) die älteste Form der Kommunikation dar – eine Form von Kommunikation, die weit über den Augenblick hinaus reicht. Denn der entscheidende Unterschied: Schrift ist beständig und lebt weiter, wenn der Schaffende schon längst das Zeitliche gesegnet hat.
Bleistift auf Papier, Pinsel auf Leinwand, Stock auf Sandstrand oder Computertastatur auf Bildschirm – egal, mit welchem Gegenstand Du Deine „Hand verlängerst“, und egal, wo das Geschriebene letztlich in Erscheinung tritt, Du kannst Dich damit anderen mitteilen, deine Gedanken, Gefühle und Fantasien festhalten.
Du hast die Möglichkeit, mit Hilfe des Geschriebenen Kontakt aufzunehmen, Du musst aber nicht. Wenn Dir danach ist, schreib einfach nur für Dich selbst. Oft erinnert man sich an Geschriebenes viel intensiver als an etwas, was nur ein kurzer Gedanke in Deinem Kopf gewesen ist.
Die Linguamo Schreibwerkstatt soll Dir in erster Linie Lust dazu machen, den eigenen inneren Kritiker oder die eigene innere Kritikerin (keine Sorge, das kleine Biest haben wir alle 😉 ) über Bord zu werfen und einfach irgendwo den ersten Strich zu setzen. Writing Prompts, also kleine Schreibimpulse, sollen Dir den Einstieg erleichtern oder – wenn Dir das keine Probleme mehr bereitet – neue Perspektiven eröffnen und Dich am Ball halten. Du findest hier auf ihre Tauglichkeit geprüfte Schreibtipps und kannst mich auf meiner Fortbildungsreise zum Schreibcoach begleiten.
Also schnapp Dir eine „Handverlängerung“ Deiner Wahl und fang einfach an! 🙂