1. Meteora
Im Herzen des griechischen Festlands erstrecken sich einzigartig geformte Sandsteinfelsen gen Himmel. Auf ihnen befinden sich die um das 14. Jahrhundert erbauten Metéora Klöster, die heute völlig zu recht zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Bei Nebel oder tief hängenden Wolken sehen sie aus, als würden sie in der Luft schweben. Von den einst 24 Stück sind heute noch sechs von Nonnen und Mönchen bewohnt. Vier davon, darunter auch das Agia Triada Kloster – Drehort des erfolgreichen James-Bond-Streifens „In tödlicher Mission“ – können auch von innen besichtigt werden und bieten darüber hinaus einen atemberaubenden Blick auf das ihnen zu Füßen liegende Tal.

2. Akropolis
156 Meter hoch und weithin sichtbar thront das Wahrzeichen von Athen über den Dächern der Stadt. Als Akropolis wird jedoch nicht nur der bekannte Parthenon-Tempel bezeichnet, sondern der Burgberg in seiner Gesamtheit mit seinen zahlreichen Bauwerken aus der Antike – mit anderen Worten die höchste Erhebung der Stadt, auf der in erster Linie Burgen und Wehranlagen zu Verteidigungszwecken gebaut wurden. Eine Akropolis (wörtlich übersetzt: „Oberstadt“) war jedoch auch Kultplatz mit Tempeln, in denen griechische Gottheiten verehrt wurden. Die Akropolis der griechischen Hauptstadt wurde zur Ehrung der Göttin Athene konzipiert. Auch sie gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist daher ein „Must see“ für Deinen Griechenland-Trip.

3. Vikos-Schlucht
Nicht nur kulturell hat Griechenland einiges zu bieten, auch Wanderlustige kommen garantiert auf ihre Kosten. Im Vikos-Aoos-Nationalpark nahe der Grenze zu Albanien liegt eines der schönsten Wandergebiete des Landes: die Vikos-Schlucht. Sie gilt als tiefste Schlucht der Welt im Verhältnis zu ihrer Breite. Zwölf Kilometer weit erstreckt sie sich entlang des Flusses Voidomatis mit seinem einzigartigen Ökosystem, das 1800 Pflanzen-, 186 Vogelarten sowie Bären, Luchse und Steinadler beheimatet. Rund 1700 Meter hoch ragen Kalksteinwände in den Himmel und umrahmen verschiedene Wanderrouten voller einzigartiger Naturerlebnisse. Wer es lieber gemütlich angehen möchte, der fährt zum Vikos-Balkon und genießt von dort aus einen spektakulären Ausblick über die Schlucht.

4. Athener Agora
Nur einen Katzensprung von der Akropolis entfernt befindet sich die Agora von Athen. Als Zentrum der Stadt und ihr wichtigster Treffpunkt vereinigte sie die wichtigsten Gebäude und auch der Stadtrat hatte hier seinen Sitz. Auf dem Platz fanden regelmäßig Märkte, Versammlungen und Feste statt.

5. Mandraki-Hafen (Rhodos)
Der Mandraki-Hafen auf der beliebten Ferieninsel Rhodos ist der historische Hafen der gleichnamigen Stadt. Ebenso wie Rhodos-Stadt selbst wurde der Hafen um 408 v. Chr. erbaut – und zwar an der Stelle, wo einst der berühmte „Koloss von Rhodos“, eines der sieben Weltwunder der Antike, gestanden haben soll. Den Platz dieser Bronzestatue nehmen heute zwei Säulen ein, die die Wappentiere der Stadt, einen Hirsch und eine Hirschkuh, zeigen.
Von den ursprünglich dreizehn mittelalterlichen Windmühlen auf der Mole des Mandraki-Hafens sind bis heute drei erhalten geblieben.
Am eindrucksvollsten ist jedoch das Gesamtbild der Szenerie mit ihren vielen Jachten und Booten.

6. Kanal von Korinth
Beim Kanal von Korinth handelt es sich um eine bedeutende Wasserstraße, die den Golf von Korinth mit der Ägäis verbindet und so eine direkte Schifffahrtsroute zwischen dem Ionischen und dem Ägäischen Meer bietet. Dank ihr blieben und bleiben Seefahrern der 600 Kilometer lange Umweg um die Peloponnes-Halbinsel erspart. Jährlich durchqueren etwa 11.000 Schiffe unterschiedlicher Größe – vor allem Frachter, Kreuzfahrtschiffe und Yachten – die etwa sechs Kilometer lange Wasserstraße.
Die Idee für den Kanal stammt aus der griechischen Antike, genauer gesagt aus dem 7. Jh. v. Chr., gebaut wurde er allerdings erst 1881 unter der Leitung ungarischer Ingenieure.

7. Olympia
Der Geburtsort der Olympischen Spiele ist heute zwar überwiegend zerstört, die Ruinen des antiken Stadions – darunter Badeanstalt, Trainingsgelände und Laufplatz – können jedoch besichtigt werden und geben Einblick in die sportlichen Disziplinen der Antike. Seit 1989 gehört die archäologische Stätte von Olympia zum UNESCO Weltkulturerbe.
Wer tiefer in die Geschichte der Olympischen Spiele eintauchen möchte, hat in einem eigens zu diesem Zweck angelegten Museum ausreichend Gelegenheit dazu.

8. Asklepieion (KOS)
Die berühmteste archäologische Ausgrabungsstätte der Insel Kos ist das Asklepieion, das malerisch auf einer kleinen Anhöhe mit Blick auf das Meer und die Küste der Türkei liegt. Zunächst noch als Kultstätte für verschiedene Göttinnen und Götter genutzt, wurde das Asklepieion ab dem 4. Jh. v. Chr., also seit der Gründung der Stadt Kos, schließlich zum zentralen Ort für die Verehrung von Asklepios.

9. Ruinen von Delphi
Am Fuße des 2455 Meter hohen Parnass können heute noch die Ruinen einer der bedeutendsten Orte der Antike bestaunt werden. Mehrere Orakel, über ganz Griechenland verteilt, dienten den Menschen der Weissagung. Auch Könige und Heerführer wandten sich an sie und wichtige strategische Entscheidungen wurden dem Orakel überlassen. Die mit Abstand häufigsten Fragen musste in damaliger Zeit das beliebte Orakel von Delphi beantworten.

10. Oia (Santorin)
Mit seinen schneeweißen Häuserfassaden und leuchtend blauen Kuppeldächern ist das kleine Dörfchen Oia der Inbegriff des Bildes, das in unserem Kopf entsteht, wenn wir an Santorin (oder gar an Griechenland im Allgemeinen) denken. Knapp 700 Einwohner zählt der Ort, an den es immer wieder sowohl Urlauber/innen als auch Künstler/innen verschlägt.
Wer sich Santorin als eine der teuersten Inseln Griechenlands als Urlaubsziel nicht leisten möchte, kann stattdessen auch eine Tagestour vom 150 Kilometer entfernten Kreta aus hierher unternehmen.

11. Mönchsrepublik Athos
Einen ganz besonderen Ort der Entschleunigung findet man auf der Insel Chalkidiki – genauer gesagt auf dem östlichsten ihrer „Finger“: die halbautonome Mönchsrepublik Athos. Dort leben bereits seit hunderten von Jahren orthodoxe Mönche nach strengen Regeln.
Der Haken: Der Zugang ist extrem limitiert. Nur zehn (männliche!) Ausländer bekommen täglich eine Einreisegenehmigung, das sogenannte Diamonitrion, das im Vorfeld wie eine Art Visum beantragt werden muss.
Diese Mühe wird nach einer rund zweistündigen Schiffspassage (eine Anreise über den Landweg ist nicht möglich) mit einem Ausblick auf die schroffe Küste der Halbinsel und die majestätischen Klosteranlagen belohnt. Highlight der Szenerie: der über 2000 Meter hohe Berg Athos.
Frauen ist der Zutritt zur Mönchsrepublik grundsätzlich verboten. Doch es gibt die Möglichkeit, im Rahmen einer Bootstour das Kloster vom Meer aus zu besichtigen.

12. Olympieion
Während eines Besuchs in Athen darf auch eine Stippvisite beim Olympieion, auch bekannt als „Tempel des Zeus“, nicht fehlen. Der Kolossaltempel ist der größte erhaltene antike Tempel Griechenlands und damit natürlich niemand geringerem als dem Göttervater selbst geweiht. Der Bau des Tempels dauerte über 600 Jahre, vom 6. Jh. v. Chr. bis zum 2. Jh. n. Chr.
Wenn man der griechischen Mythologie Glauben schenken möchte, so beherbergte der Zeustempel die Chryselephantin-Statue, eines der Sieben Weltwunder der Antike.

13. Weingut Achaia Clauss
Nach Besichtigung der vielen griechischen Gemäuer ist eine kurze Verschnaufpause genau das Richtige – und wo könnte man sich besser erholen als im ältesten Weingut Griechenlands?
Der Bayer Gustav Clauss eröffnete es im Jahre 1861 und schon bald exportierte er edle griechische Tropfen in seine alte Heimat. 1873 war es soweit: Clauss konnte seinen ersten eigenen Wein verkosten, einen süßen Rotwein, den er nach den wunderschönen schwarzen Augen seiner Geliebten Daphne benannte: Mavrodaphne.

14. Olymp
Der Olymp ist nicht nur der höchste Berg des Landes, sondern nach griechischer Mythologie auch der Wohnsitz der zwölf olympischen Götter. Wenn man es genau nimmt, ist der Olymp kein einzelner Berg, sondern ein Gebirgsmassiv – der höchste Gipfel der 2918 Meter hohe Mytikas.
Seine mystische Erscheinung verdankt der Olymp besonders seiner Lage: er erhebt sich steil aus einer flachen Ebene heraus und ragt direkt in den Himmel.
Wer den Olymp nicht nur von unten betrachten, sondern auch erklimmen möchte, hat eine Wanderung von mindestens sechs Stunden vor sich, Berghüttenübernachtung inclusive. Die Region eignet sich aber genauso gut hervorragend auch für Trekking, Canyoning, Rafting, Klettern, Mountainbiken oder Paragliding.
15. Theater von Epidauros
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16. Kap Drastis (Korfu)
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17. Navagio Bucht (ZaKynthos)
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18. Einkaufsmeile Plaka
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19. Windmühlen (Mykonos)
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20. Lagune von Balos (Kreta)
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